Brasilien: Mehr Touristen trotz Schweinegrippe – Pandemie

August 24, 2009 by brasilien Magazin  
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Die weltweite Schweinegrippe-Pandemie beeinträchtigt bislang nicht den Tourismus in Brasilien. Im Juli dieses Jahres kamen nach Angaben der brasilianischen Bundespolizei 6% mehr Ausländer ins Land als im Jahr zuvor. Besonders der Nordosten Brasiliens ist weiterhin beliebtes Urlaubsziel von hunderttausenden Besuchern aus Europa und den USA.

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Bolivien: Opposition soll Söldner für Attentat auf Evo Morales angeheuert haben

April 18, 2009 by brasilblog Magazin  
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Boliviens Staatspräsident Evo Morales wirft der Opposition vor, ein Komplott für seine Ermordung geschmiedet zu haben. Mehrere ausländische Söldner seinen mit einem Attentat beauftragt worden. Auch die katholische Kirche Boliviens sei in den Fall verwickelt.

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Reiseverbot – China sperrt Tibet zu

Februar 24, 2009 by FOCUS Online - Reisen-News  
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Tibet LhasaBereits letzte Woche wurden einige Regionen, die an Tibet grenzen, für Ausländer gesperrt. Jetzt sind auch Reisen nach Lhasa verboten.

Die Realität (Slumdog Millionär)

Januar 1, 1970 by Daniela in Indien  
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Nachdem ich Slumdog Millionär bereits zum sehenswerten Film erklärt habe, frage ich mich an dieser Stelle laut, ob die Szenen im Kinostreifen wirklich echt waren. Hat Danny Boyle übertrieben? Ist Indien wirklich eine tragische Seifenoper voller unerträglich ungerechter Szenen?

Szene 1
Irgendwo in Mumbai. Tatsächlich befinden wir uns im nördlich gelegenen Vorort Borivali West an einer sehr stark befahrenen Kreuzung. Ausländische Touristen gibt es hier nicht. Doch es spielt keine Rolle, wo wir sind: Diese Kreuzung könnte irgendwo und nirgendwo gelegen sein.
Auf einer Verkehrsinsel sitzen vier Menschen. Alle vier männlich. Das Alter der beiden, die laufen können, würde ich irgendwo zwischen 10 und 20 festmachen: Ihre Körper sind klein und schwarz. Ihre Gesichter sind alt und fahl. Ihr Ausdruck ist leer und altersfrei. Zwei weitere Menschen sitzen dort: Krüppel. Einer ist ein Gerippchen aus Haut und Knochen. Sein Schulterblatt drückt spitz gegen die ledrige Haut, wo seine Fetzen ihm von der Schulter gerutscht sind. Ein Fuß fehlt. Das andere Bein hört kurz unter dem Knie auf. Die Stumpen spicken in die abgasverseuchte Luft, die ich nicht rieche, weil ich die Klimaanlage meines Autos auf Umluft geschalten habe. Der andere Krüppel hat ein Gesicht, das in zarten Menschen Abscheu und Ekel hervorrufen muss. Es ist verschoben und kaputt. Seine Augen sind gläsern. Sein Ausdruck ist wirr und stumpf.
Die beiden laufenden Menschen nehmen jeweils einen Krüppel Huckepack und tragen ihn durch die Autoreihen zum Betteln. Ich frage mich, wer oder was die Krüppel zu Krüppel gemacht hat? Ich sehe keine offenen Wunden, die auf Lepra deuten könnten - ein Anblick, den man schnell und sicher lernt. Waren es Unfälle? Sind die Krüppel geistig behindert und wurden darum auch körperlich verkrüppelt, weil man ein matschiges Hirn nicht sehen kann und es darum beim Betteln nicht hilft?
Ich erinnere mich an Delhi, wo an einer Kreuzung ein Junge einen Krüppel an einer Leine herumführte. Dieser Krüppel hatte nur Stumpen, wo Arme und Beine sein sollten, und krabbelte über den Asphalt. Der Junge zog ihn herum, von Autofenster zu Autofenster, und ließ den Krüppel wie einen Hund hochspringen. Seine Sabber schleuderte gegen das Fenster, welches wir jeden Tag geputzt bekamen (für 150Rupien pro Monat).*

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